Politik und MAs gegen Baumscheiben-Zäune?

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Wien 2014, Spießbürgertum ala carte…

Wie ein  innovatives Projekt in Wien in den Status eines „Missstands“ geraten kann  – von Peter A. Krobath

DSCN5229 Arnezhoferstr BaumNr 108

Die Stadt Wien schreibt sich Partizipation auf die Fahnen und meint Kollaboration. Denn das, was zur Wahl steht, steht gar nicht zur Wahl, steht nicht in Frage. Und selbst die nicht hinterfragbaren Rahmenbedingungen sind meist sehr klein und  eng.  Nehmen wir das Beispiel Baumscheiben. Baumscheibe begrünen: Vielleicht, wenn’s unbedingt sein muss, aber nur mit spezieller Genehmigung. Den Zaun um diese Baumscheibe selbst gestalten: Nein, auf keinen Fall, wehe!

Auch nicht, wenn eine magristratische Standardumzäunung 500 Euro kostet und der Bezirk pro Jahr nur 5 bis 10 dieser Eisenzäune bezahlt, die Pflanzen auf der Baumscheibe aber ohne Einfriedung nichtsdestotrotz von den hier verkehrenden Menschen, Tieren und Automobilen gefährdet sind? Ja, auch dann ist es verboten, selbst Hand anzulegen: Finger weg!

DSC_0451

Nun wissen aber nicht alle Bürgerinnen und Bürger, dass der öffentlich genannte Raum…

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